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Aktiv Vereinszeitung 2016


 

 

Mitgliederhauptversammlung 2016

Die stellvertretende Vorsitzende Ruth Schnell (links) ehrte SGW-Mitglieder für 25/26 Jahre Mitgliedschaft im Verein. Oben von links: Heribert Weber, Ulrike Liessfeld, Joachim Greb, Kassiererin Manuela Reichert-Brenner. Unten von rechts: Werner Rosenfeld, Sascha Kill, Georg Eckel und Hubert Scholl.

SG Westerwald blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Für 2016 geplante Highlights sind unter anderem ein Cross-Fit-Außenbereich. Neben den Berichten der einzelnen Abteilungen spielte auch die Sorge um die Trainingsmöglichkeit der Feldhockey-Mannschaft eine Rolle.

Artikel von Linda Weitz - AK-Kurier

 

Zur jährlichen Mitgliederhauptversammlung konnte die stellvertretende Vorsitzende Ruth Schnell die Vereinsmitglieder in Steinebach begrüßen. Sie vertrat den ersten Vorsitzenden Willi Philipp.

Die Vielfalt der SG Westerwald wurde in den Berichten der einzelnen Abteilungen deutlich. Im Bereich Basketball ist das spielerische Niveau zurzeit zwar noch niedrig, aber für die Zukunft wurden bereits Pläne geschmiedet. Im vergangenen Jahr fand das erste Freundschaftsspiel statt, für das Jahr 2016 ist mindestens ein weiteres Freundschaftsspiel geplant. Im Fitness-Bereich konnte von einem reibungslosen Betrieb berichtet werden. Neue Geräte im Kardio-Bereich wurden angeschafft, weitere Anschaffungen sind geplant. Ein High-Light ist für den Außenbereich in Planung: Hier soll eine Cross-Fit-Anlage entstehen. Dies war auch ein langgehegter Traum des im Jahr 2015 plötzlich verstorbenen Michael Lamm, welcher fast 20 Jahre lang die Fitness-Abteilung leitete. Der Gymnastik-Bereich freute sich über großen Zulauf. Vor allem das Kindertanzen stieg in der Beliebtheit. Neben dem bereits bestehenden Angebot in Elkenroth sind auch für Gebhardshain ähnliche Angebote in Planung.

Im Hockey-Bereich wurde erstmals ein Trainingslager mit über 30 Kindern durchgeführt, die Abteilung Laufen/Walken wird weitere Kurse im aktuellen Jahr anbieten. Im Bereich Leichtathletik konnten junge Mitglieder aus den eigenen Reihen zu Übungsleiter-Helfern ausgebildet werden. Über guten Zusammenhalt freute sich die Taekwondo-Abteilung, hier werden auch außerhalb des Trainings viele gemeinsame Aktivitäten unternommen. Das Volleyball-Team für Erwachsene hatte sich zwar leider aufgelöst, stattdessen ist jetzt jedoch eine Mädchengruppe hier aktiv. Die Ski-Gymnastik ist weiterhin außerordentlich gut besucht: Rund 40 Personen, auch über die Grenzen der Verbandsgemeinde hinaus, besuchten regelmäßig die Übungsstunden. Die Herz-Sport-Gruppe sowie das Rückentraining erfreuten sich ebenfalls großer Beliebtheit.

Eine Sorge eint jedoch fast alle Abteilungen: Es werden Jugendliche und neue Übungsleiter gesucht. Diese werden stetig aus- und fortgebildet. Zurzeit verfügt der Verein über 29 lizenzierte Übungsleiter, sowie 25 weitere ohne Lizenz.

Bei der anschließenden Aussprache stand vor allem die Hockey-Abteilung im Vordergrund. Abteilungsleiter Luis Gomez berichtete, dass ausreichend Spieler vorhanden seien, um eine spielstarke Feldhockey-Mannschaft zu melden – dann könnten hier auch Wettbewerbe bestritten werden. Bisher scheitert dies jedoch an den nicht ausreichenden Trainingsmöglichkeiten. Der Rasenplatz in Gebhardshain konnte im vergangenen Jahr nur zwei Mal bespielt werden. Fußballwettbewerbe oder Aussaat bzw. Ruhezeit des neuen Rasenplatzes verhinderten, dass die Hockey-Spieler dort trainieren konnten. Weiterhin waren Bedenken geäußert worden, dass die Hockey-Spieler mit ihren Schlägern den Rasen beschädigen könnten. Auch Befürchtungen, dass sogar der Schulsport unter dem nicht optimal benutzbaren Rasen leidet, wurden laut. Zuvor auf dem Hartplatz existierten diese Probleme nicht, es sei “ein Geben und ein Nehmen“ gewesen, schilderte der Abteilungsleiter. Neben einer anstrebten Einigung wird nun parallel nach Ausweichmöglichkeiten gesucht, um doch noch kurzfristig eine Feldhockey-Mannschaft melden zu können. Da die Mitglieder der SG Westerwald in der ganzen Region beheimatet sind, sei es durchaus eine Überlegung wert, das Training in einer anderen Ortsgemeinde durchzuführen. (daz)

 


 

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